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Redewendung No3

ganz Ohr sein …

Bei Gegenwind halten wir sie steif, bei Neuigkeiten spitzen wir sie. Manchmal lassen wir sie hängen … Dabei geht das im strengen Sinne gar nicht. Denn das menschliche Ohr ist, anders als bei Tieren, nur wenig beweglich.

Dennoch drehen sich eine Vielzahl von ganz geläufigen Redewendungen um dieses Sinnesorgan. Glaubt man der volkstümlichen Lehre, sitzt hinter den Ohren die Verschlagenheit. Je größer die Wülste hinter den Ohren, desto gerissener ist der Mensch. Er hat es also »faustdick hinter den Ohren.« Als Gerichtsstrafe wurden verschlagenen Menschen und Verbrechern im Mittelalter die Ohren aufgeschlitzt und sie so für alle Welt sichtbar gekennzeichnet. Auch heute noch sprechen wir bei Gaunern von »Schlitzohren«. Hinter den Ohren sitzt angeblich auch das Gedächtnis und die Klugheit. Daher kommt der Ausdruck »sich etwas hinter die Ohren schreiben«.

 

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